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CO2-Minderungsstrategie

Eckpfeiler der mehrgleisigen Strategie zur energiebedingten CO2-Minderung an der CAU:


CO2-Entwicklung-CAU
Abb.: Auswirkungen des Stromsparens, der BHKW-Stromerzeugung und des Ökostrombezug bis 2020 (Grafik in voller Auflösung)

1. den Stromverbrauch reduzieren
Von 2013 zu 2014 konnte der Stromverbrauch bereits um 5 % gesenkt werden. Und bisher sieht es so aus, als gelänge es 2015 noch einmal. Sollte das energiesparende Engagement der Mitarbeiter/innen und Studierenden weiter anhalten, kann sich in den Folgejahren der Stromverbrauch weiter senken. Internes Ziel ist es, dass bis 2020 der Stromverbrauch um 20 % niedriger ist als im Jahr 2013. Dadurch würden sich die CO2-Emissionen um rund 3.000 t/a reduzieren.

2. Eigenproduktion mittels BHKW
Das angedachte BHKW könnte etwa die Hälfte des derzeitigen Strombedarfs der CAU abdecken. Da der CO2-Koeffizient für ein gasbetriebenes BHKW um rund 60 % niedriger liegt als beim Strommix Deutschland, reduzieren sich die CO2-Emissionen der CAU um rund 5.000 Tonnen/a. Es ist durchaus denkbar, dass die CAU das BHKW irgendwann mit Biogas betreibt. Dann würden die CO2-Werte weiter sinken.

3. Anteil des Ökostroms erhöhen
Mit den aktualisierten Umweltzielen wurde vereinbart, den Anteil an Ökostrom vom eingekauften Strom bis 2017 auf 50 % zu bringen. Das würde 2017 eine Reduktion der CO2-Emissionen um rund 3.000 Tonnen bewirken.

Die strombedingten CO2-Emissionen würden sich so von rund 17.000 Tonnen im Jahr 2014 auf 6.000 Tonnen im Jahr 2020 reduzieren. Durch eine denkbare Erhöhung des Ökostrom-Anteils würden die CO2-Werte weiter sinken.

Wärmeenergie
Hinsichtlich der Wärmeenergie liegt der Verbrauch der CAU im Vergleich mit anderen Universitäten recht moderat. Die mit der Fernwärme verbundenen CO2-Emissionen liegen derzeit bei 8.000 Tonnen pro Jahr. Wenn in Kiel ein neues Gasheizkraftwerk erstellt wird, könnte dieser Wert sinken.

Fazit
Wenn die derzeitige Strategie einigermaßen aufgeht, würde die CAU bis 2020 gegenüber 1995 rund 45 % weniger CO2 emittieren. Damit würde die CAU das Ziel der Bundesregierung und auch des Landes Schleswig-Holstein, 40 % einzusparen, mehr als erreichen. Und wenn der Ökostromanteil über 50 % und das Gasheizkraftwerk bis 2020 tatsächlich in Betrieb genommen ist, würden wir hier an der CAU zu den Vorreitern beim Klimaschutz des Landes Schleswig-Holstein zählen, und das bei deutlich gestiegenen Studierendenzahlen.

Mit dieser Strategie zur Minderung der CO2-Emissionen befindet sich die CAU auf einem sehr guten Weg.