klik – klima konzept 2030

Bereits berücksichtigte Ideen

Nachfolgend finden Sie die Ideen, die vom AK Umweltmanagement für den Maßnahmenkatalog berücksichtigt wurden:

1.12.2011: Thermostate für Halbtagsbeschäftigte
Wir würden es begrüßen, wenn die Heizkörper in Büros von halbtags Beschäftigten einen Thermostat bekommen würden, damit diese Räume nicht ganztägig warm gehalten werden müssen, damit es morgens im Büro warm ist.

Dr. Yvonne Serfert  (Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde)

8.11.2011: Energetischer Gebäudecheck
Wir würden es begrüßen, wenn ein Energiesparberater einmal durch unsere Gebäude geht und uns Vorschläge zum Energiesparen unterbreitet. Wertvoll wäre es darüber hinaus, wenn etagen- oder/und institutsweise die Stromverbräuche erfasst und bekannt gemacht werden.

Prof.Dr. Reinhard von Hanxleden (Institut für Informatik)

7.11.2011: Produktrecycling
An der Universität gibt es Altpapier in großen Mengen. Besteht vielleicht die Möglichkeit, einen Teil des Papieres durch Recyclingfirmen z. B. Direktrecycling in Versandmaterial umwandeln zu lassen, welches dann wieder an der CAU verwendet wird?

Elger Stützer (Alte UB)

2.11.2011: Materialienbörse  leere Ordner
Es kommt immer wieder vor, dass ein Arbeitsteam seine Arbeit (erfolgreich) beendet und bei der Auflösung der Büros eine Vielzahl von Materialien entsorgt werden müssen. Einige Dokumente behalten die Projektmitarbeiter/innen, andere müssen aus Datenschutzgründen sicher vernichtet werden. Und dann bleiben da  noch solche Materialien, die zu schade sind wegzuwerfen. Für diese Büroutensilien, wie z.B. leere Aktenordner, Stifte, Kleber etc. sollte eine Materialienbörse eingerichtet werden, so dass diejenigen, die die Materialien gebrauchen können, sie auch bekommen können.

Dr. Uwe Pfründer (Infrastrukturelles Gebäudemanagement)

 

30.10.2011: Drehtür-Automatik
Der Haupteingang Westring 400 besteht aus einer Tür für Rollstuhlfahrer (wenn eine Taste gedrückt wird, springt sie auf) und einer Drehtür, die sich automatisch dreht, wenn eine Kontaktschwelle betreten wird. Diese Drehtür ist relativ langsam, so dass viele Personen lieber durch die Tür für Rollstuhlfahrer gehen.
Vorschlag: Wenn Sie die Drehtür-Automatik abstellen, dann lässt sich die Drehtür sehr viel einfacher drehen und ist schneller, so dass mehr Leute durch diese gehen werden. Sie hätten ein wenig Strom für die Drehtür gespart und Rollstuhlfahrer haben sowieso ihren eigenen Eingang.

Carmen Thies (LLP/ERASMUS)

7.10.2011: Papier einsparen
Ich ärgere mich regelmäßig über die immense Papierverschwendung z.B. bei den ausgedruckten Versionen der Uni-Stellenanzeigen, die jeder bzw. zumindest die meisten Mitarbeiter online nachlesen könnten; insbesondere jetzt, wo unsere Uni-Webseiten verbessert und ansprechender geworden sind. Ich schlage vor die gedruckten Stellenanzeigen-Verteilung einzustellen.

Andrea Susanto (Phonetik und digitale Sprachverarbeitung)

26.7.2011: überdachte Fahrradabstellplätze
Einrichtung von überdachten und abschliessbaren Fahrradabstellplätzen. Perfekt wäre dann noch die Möglichkeit, dort Pedelecs oder E-Bikes aufladen zu können (oder die Akkus am Arbeitsplatz aufladen zu dürfen). 

Ich (und sicherlich auch viele andere Beschäftigte) würde gerne mit dem Fahrrad an die Uni fahren, wenn das Fahrrad regensicher und besser gegen Diebstahl geschützt abgestellt werden könnte. Man könnte z.B. Fahrradboxen wie früher am ZOB aufstellen, in die man einzelne Fahrräder reinstellen kann. Denkbar wäre auch ein überdachter Bereich, zu dem nur solche Leute Zugang erhalten, die auch ihre Fahrräder dort unterstellen, so dass die Gefahr eines Diebstahls verringert wird.

 

Dr. Constanze Grohmann (Zoological Institute)

16.6.2011: Zuviel Elektroschrott
An der Universität fällt eine ungeheure Menge an Elektronikschrott an. Geräte werden ausgetauscht nicht, weil sie alt und auf sind (wie bei meinem PC, den ich immer noch habe und zu behalten gedenke bis zum Ruhestand), sondern nur, weil es moderne, schnellere gibt. Zum Teil in sehr kurzen Zeiträumen. Da mangelt es ganz erheblich an Nachhaltigkeit!

Dr. Helmut Kroll (Für den Personalrat (W))

16.5.2011: Tonerkartuschen

Die Tonerkartuschen der ganzen Uni sollten recycelt werden. Die Uni könnte auch eine Wiederbefüllungsstation für leere Tintenpatronen einführen. Das spart Geld und unnötigen Müll und schont die Umwelt dabei.

 Dr. Nancy Smith (Future Ocean)

13.5.2011: Heiz-Hinweis an Nicht-Europäer  

Mir ist aufgefallen, dass Mitarbeiter, die aus wärmeren Ländern hierher gekommen sind (z. B. zu Promotionszwecken) gerne intuitiv auf das Heizen mit dem Fenster zurückgreifen: Im Winter wird die Heizung (wo möglich) voll aufgedreht gelassen und die Temperatur mit Fenstern und Türen geregelt. Für Mitteleuropäer mag es u.U. etwas merkwürdig erscheinen - aber manchmal fehlt den Kollegen banalerweise einfach die Erfahrung mit der Nutzung von Heizkörpern wie wir sie in nicht klimatisierten Räumen verwenden.

Vielleicht sollte einmal bis zum nächsten Winter diskutiert werden, wie man z. B. neue DAAD-gestützte Studenten, Doktoranden etc. für dieses Thema sensibilisieren kann, ohne dabei herablassend oder 'besserwisserisch' zu wirken? Denkbar wäre ein kleiner Info-Flyer oder DinA5-Zettel vielleicht mit einem Cartoon 'there's already enough global warming' etc.

Benjamin D. Gutknecht (Institut für Geowissenschaften)

10.5.2011: Diverse Vorschläge
1. Die Pissuare in der Uni laufen alle samt noch mit Unmengen von Wasser.
Dabei sind wasserfreie Urinale schon rein ökonomisch sinnvoll und amortisieren sich je nach Modell und Nutzungsintensität in 2 - 3 Jahren.

2. In der Uni wird soweit uns bekannt ist, noch weitestgehend Papier aus frischem Zellstoff genutzt. Eine verpflichtende Umstellung auf Recycling-Papier wäre ohne großen Aufwand umzusetzen. Der Effekt bei einem solchen Großabnehmer wäre enorm.

3. Die Stromversorgung der Uni sollte möglichst auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Hier im Norden stehen die Windkraftwerke, hier sollte man den Strom ohne große Transportverluste auch verbrauchen.

4. In der gesamten Uni sollten noch eingesetzte Glühbirnen und Halogenlampen sukzessiv durch Eneergiespar- oder (noch ernergieeffizientere) LED-Lampen ersetzt werden. Höhere Anschaffungskosten aber wartungsärmer und länger haltbar.

5. Öffentliche Bildschirme wie in der Mensa II sollten außerhalb der Geschäftszeiten ausgeschaltet werden.

6. Implementierung von Energiespar-Modellgebäuden, die zeigen, was alles möglich ist.

7. Konsequente Mülltrennung in der gesamten Uni umsetzen. Zumindest nach Papier, Glas, Verpackungen und Restmüll...

8. Seminare (am besten mit Pflichtteilnahme) oder Infoblätter zum ökologischen Verhalten im Alltag einrichten. Simpelste Methoden, wie Stoßlüften, Steckerleisten mit Schalter usw. können viel erreichen, wenn es alle tun! (Nur als Anregung hier der Link zu 100 einfachen Tipps zum Energiesparen im Alltag von den Grünen: http://www.gruene.de/no_cache/einzelansicht/artikel/dein-klimaschutz-sofortprogramm.html)

9. Langfristig: Sämtliche Flachdächer der CAU (Bioturm, ZBM, Physik, Fakultätenblöcke, Uni-Hochhaus usw.) mit Solarkollektoren (Brauchwassererwärmung oder Photovoltaik) bestücken.

Holger Jandt (Abteilung Limnologie)

 3.5.2011: Diverse Vorschläge
  • Lebensmittel im Rahmen des Mensaangebotes vorwiegend von regionalen Anbietern
  • Bereitstellung von Rechenkapazitäten seitens des Rechenzentrums zu kommerziellen Zwecken (Google o.ä.), um Leerlaufzeiten zu vermeiden
  • Erneuerung bzw. Check des Abwassersystems:
  • Inwieweit existieren noch alte Rohleitungen aus Blei?
  • (Dauer-) Lüftung im Toilettenbereich oft unabhängig vom Heizgedanken, aber aufgrund von Gestank (aus den Abwasserrohren!) nötig
  • Check der kompletten Bausubstanz auf Asbest oder andere gesundheitlich oder ökologisch unvorteilhafte Baustoffe
  • Check des Beleuchtungssystems
  • Animierung (wie auch immer?) der Unimitarbeiter und Studenten, mehr öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen anstatt des eigenen PKWs:
  • Weiterer Ausbau der Fahrradstellplätze
  • Einrichten einer unieigenen Fahrradwerkstatt (mit Studenten als Angestellten)
  • Sonderverträge mit der KVG (und der DB?)
  • Erstellen jährlicher Energiebilanzen (kurz und überschaubar!) pro Fakultät oder Einrichtung; Information der Umweltbeauftragten diesbezüglich.
 

Dr. Mario Hasler (Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät)

27.4.2011: Licht in Sanitärräumen + doppelseitiges Kopieren
1. In einigen Toilettenräumen (ich weiß jetzt aber leider nicht mehr genau wo mir das aufgefallen ist, evtl. Mensa 1???) gibt es weder einen Bewegungsmelder (wie in LS4 EG) noch ein Hinweisschild (wie bespw. in der Olsenhausenstraße 75, S2 1. OG bei Raum 167), dass nach Verlassen des Raumes das Licht gelöscht werden sollte. Daher brennt dort das Licht für längere Zeit absolut unnötig.
2. Obwohl eigentlich alle Kopierer mit einer Doppelseitig-Funktion ausgestattet sind, fällt mir immer wieder auf, dass sowohl Studierende als auch Dozenten diese nicht benutzen und manchmal auch gar nicht wissen, dass es sie gibt bzw. wie man das einstellt. Die Folge: doppelte Papiermenge, vollgestopfte Ordner und viel Gewicht, unnötige Verschwendung. Könnte man bei den Kopierern nicht auch Hinweisschilder anbringen, die das doppelseitige Kopieren empfehlen und kurz erklären, wie es funktioniert?

Janina Franz (Studierende)

22.3.2011: Dauerlüftung in Toiletten
Im Bereich der Mathematik Hörsäle existieren auf den Herren-Toiletten Fenster die permanent geöffnet sind - und sich somit auch nicht im Winter schließen lassen. Die wenig entfernt stehende Heizung wird automatisch gesteuert und im Winter nicht abgeschaltet.

Toilettenlüftung 

Es erscheint sicherlich nicht nur dort sinnvoll, entsprechende Isolierscheiben einzubauen. Auch eine automatische (zeitgesteuerte) Entlüftung würde vermutlich den gewünschten raumluftverbessernden Effekt erzielen helfen ohne "aus dem Fenster" zu heizen. 

Weiterhin an vielen Stellen wünschenswert: Bewegungsmelder, die dann das Licht automatisch ein- und wieder ausschalten. Lukrativ könnte auch die Wärmerückgewinnung der Abwärme der Klimaanlage des Rechenzentrums sein. Ob und wie sich das technisch realisieren ließe, kann ich aber nicht beurteilen.

Bert Schinkel-Momsen (Rechenzentrum)

Druckerei1.3.2011: Wasserschaden in der Universitätsdruckerei
Am Druckereigebäude gab es im Herbst 2009 einen durch Regenwasser ausgelösten großen Wasserschaden, der bis heute noch nicht komplett behoben wurde. Deshalb können die Decken-Schallschutzelemente nicht wieder montiert werden und es geht unnötig viel Raumenergie verloren.

Jörg-Peter Klaus (Leiter der Universitätsdruckerei) 

Schaden behoben