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Windkraftanlagen

Windkraftanlagen auf CAU-Versuchsgütern

Eine Potenzialanalyse ergab, dass sich unter derzeitigen rechtlichen Bestimmungen kein Außengelände der CAU für die Installation einer Windkraftanlage eignet.

Folgende Ergebnisse der Untersuchung begründen dieses:

  • Die avifaunische Situation (Vogelartenvorkommen in der Region) ist als brisant anzusehen. Insbesondere die nahe Lage zum Prüfbereich des Seeadlers und des Rotmilans produziert hohe Untersuchungskosten. Der Tod von den genannten schutzbedürftigen Tieren ist nicht auszuschließen und könnte damit zu negativen Einfluss auf das Image der CAU führen.
  • Die Wirtschaftlichkeit ist bei der Errichtung einer oder mehrerer Windenergieanlagen erst nach 17 Jahren gegeben. Eine Investition, auch zu Forschungszwecken, muss jedoch die hohen Investitionskosten lange tragen.
  • Die Untersuchungserfordernisse für ein Zielabweichungsverfahren in dem Gebiet Hohenschulen sind hoch. Sie sind derzeit nicht kalkulierbar, da die Kosten für avifaunischen Gutachten nicht abzuschätzen sind. Sie richten sich zudem nach den Erfordernissen, die sich im Zuge des Verfahrens stets erweitern können.

 

Kleinwindkraftanlagen auf CAU-Gebäuden

Vertikale Kleinwindkraftanlagen amortisieren sich nicht innerhalb von 20 Jahren. Denkbar sind Horizontale Kleinwindkraftanlagen, die sich nach ca. 16 Jahren amortisieren. Für eine entsprechende Installation auf dem CAU-Hochhaus (CAP 4), dem Bioturm und auf dem Gebäude A der Technischen Fakultät wurden im Mai 2015 Bauvoranfragen eingereicht. Das Ergebnis steht noch aus (Stand: Jan. 2016).