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CO2-Minderungsszenario

Um die CO2-Bilanz der CAU auf null zu reduzieren, werden für die Bereiche Energie, Mobilität und betriebliche Prozesse unterschiedliche Strategien und Szenarien der Reduktion entwickelt. CO2-Mengen, die nicht vermieden werden können, müssen ab einem bestimmt Zeitpunkt ökologisch kompensiert werden.

Reduktion der energiebedingten CO2-Mengen

Die energiebedingten CO2-Mengen haben im Jahr 2012 etwa 26.000 Tonnen pro Jahr ausgemacht. Die Eckpfeiler zur Minderung sind:

1. Den Strom- und Wärmeverbrauch reduzieren
Ein erstes internes Ziel, bis 2020 den Stromverbrauch um 10% gegenüber 2013 zu senken, konnte erreicht werden. Die energiebedingten CO2-Emissionen konnten dadurch um rund 5.000 Tonnen pro Jahr reduziert werden.

2. Bezug von Ökostrom
Seit 2018 bezieht die CAU für den Hauptcampus und seit 2020 auch die Technische Fakultät Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen. Durch den Ökostrombezug konnten seit 2018 rund 13.000 Tonnen Treibhausgasemissionen vermieden werden und seit 2020 weitere 3.000 Tonnen.

3. Bezug der Wärmeenergie
Die mit der Fernwärme verbundenen CO2-Mengen haben sich mit Inbetriebnahme des neuen Kieler Küstenkraftwerkes Anfang 2020 auf etwa 3.500 Tonnen pro Jahr halbiert. Damit verbleiben derzeit etwa 4.000 Tonnen energiebedingtes CO2 pro Jahr.

CO2-2020
Abb.: Entwicklung der energiebedingten CO2-Mengen (in Tonnen) seit 1995 und die erzielten Einsparungen bis 2020
(Der Wert für 2020 ist prognostiziert.)

Es ist abzusehen, dass es der CAU gelingt, die energiebedingten CO2-Emissionen bis 2020 um 85 % gegenüber 1995 zu senken. Damit ist das politische CO2-Minderungsziel trotz steigender Studierendenzahlen weit übererfüllt.

Reduktion der mobilitätsbedingten CO2-Mengen

Im Mobilitätskonzept von 2014 wurden die CO2-Emissionen des täglichen Anreise- und Binnenverkehrs für alle CAU-Angehörige auf 6.500 Tonnen pro Jahr bilanziert. Dabei werden 60 Prozent der CO2-Menge den Pkw-Alleinfahrten zugeschrieben. Um diese Mengen zu reduzieren, wurden zwei Eckpunkte festgelegt:

1. Umsetzung des Mobilitätskonzepts
Die im Mobilitätskonzept festgelegten Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs und den Ausbau von Mobilitätsservices sollen zu einer Reduzierung der Pkw-Nutzung um 16 Prozent beitragen. Dadurch können 1.200 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.

2. Anschluss der CAU an einen leistungsstarkes öffentliches Nahverkehrssystem
Fernziel ist der Anschluss der CAU an einen leistungsstarken öffentlichen Nahverkehr, wie er aktuell in der Landeshauptstadt Kiel mit der sogenannten Stadtbahn (externer Link zur Landeshauptstadt Kiel) geplant wird. Dadurch werden sich die Pkw-Alleinfahrten weiter reduzieren. 

Reduktion der betriebsbedingten CO2-Mengen

Über die betriebsbedingten CO2-Mengen kann derzeit noch keine Auskunft gegeben werden.